Kosmonaut im Farbsternregen

Ausgedrueckte Eindruecke

Feliz Navidad … Januar 5, 2009

Einsortiert unter: Eindruecke,Tagebuch — Sebastian @ 7:23 vormittags
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Cordoba, auch hier versuchen wie in Buenos Aires Bolivianer mit Muetzen die Stimmung weit ausgedehnter Hochebenen in engen und vollen Einkausmeilen zu verbreiten und mit der Sehnsucht der Menschen Geld zu verdienen. Ansonsten ist es eine “Stadt”, es gibt Haeuser, Strassen, Autos, Hupen, Kirchen, Muelltrennungspferdekutschen in der Daemmerung und gigantische Taxiwarteschlangen da das oeffentlicher Verkehrsystem schlecht ist. Alles Geld geht hierfuer nach Buenos Aires damit der Hexenkessel nicht explodiert. Verpasse Maximiliano, meinen CS Host, da der Bus 2h Verspaetung hat, war aber halb so schlimm, so konnte ich im Bus noch etwas Spanisch lernen und schlussendlich sass ich dann doch bei ihm im Auto und wir duesen in irgendeine Ecke der Stadt. Er wohnt mit deinen Eltern und seiner Schwester und einer kleinen gelben Ente zusammen und ich jetzt mit in seinem Zimmer, schoen eng und gemuetlich. Versuche gleich Lene zu erreichen, klappt auch super und wie durch ein Wunder sitzen wir wenig spaeter mit Linn vor der Kathedrale. Freitag Abend, Graduierten-Party irgendwo in einem gemieteten Club in der Stadt, fuehle mich komisch, irgendwie deplaziert, alleine und haltlos bis mich irgendwann eine Gruppe von interessierten besoffenen Maedels aus meiner Lethargie reissen. Doch als sie mich frueh am Morgen dann auf die Tanzflaeche, auf der ganz hingebungsvoll zu Raggaeton gefeiert wurde, schleifen wollen, bin ich sehr froh als Maximiliano wieder auftauchte und ich mich entscheide lieber hingebungsvoll nach einem Taxi suche als zu tanzen. Raggaeton ist “in” hier, keine Ahnung warum, es klingt nach Matrix, ausgelutscht, wenig spannungsreich, so sehr ich es auch nach ein paar Bier versuche die Musik nicht ganz beschissen zu finden, es gelingt mir nicht. 00081Den naechsten Tag geht’s raus, vorbei an Alta Gracia wohin Ché Guevara wegen seines Asthmas vor seiner Studienjahre geflohen ist, in die Berge nach La Estancia zu einer schoene Finka mit Pool neben einem See in den Bergen. Tausende luciérnagas lassen den Sternenhimmel des Nachts ueber den See tanzen. Im leichten, kuehlenden Regen fahren wir am kommenden Tag zurueck in die Stadt wo die Strassen ueberschwemmt sind und wir eine Zeit ohne Strom sind.

Este es el Show. So heisst eine Fernsehshow in Argentinien die hier fast jeder zu gucken scheint, sie bietet alles und nichts. Hier gibt es kein oeffentliches Fernsehen, jedenfalls sagt das Maximiliano, mein CS Host in Cordoba, irgendwie seltsam. So gibt es Sendungen ueber die Show, Nachrichten ueber die Sendung und die Show und Magazine ueber alles zusammen und noch viel mehr. Der Moderator mit Winnetou-Frisur ist recht einflussreich und viele der auftretenden Models sind danach Stars. Ein Teil der Show laeuft ungefaehr so ab: Irgendein Model in superknappem Kostuem kommt auf die Buehne gesprungen, der Moderator faengt wie wild an zu kreischen, ist ausser sich, steigert sich voll und ganz in seine animalische Geschlechterrolle, schwingt das Mikrofon durch die Luft und kuendigt bruellend den naechsten Tanz an. Dann kommt der Taenzer auf die Buehne, nimmt sich gleich dem immer laechelnden Freiwild an und stolziert zu irgendeinem Cumbia-Dance Verschnitt um sein Opfer herum. Das Gesicht des Jaegers wird fast niemals in Grossaufnahme gezeigt, vieleicht mal durch Zufall, wenn es gerade mal hinter dem Hintern der Taenzerin auftaucht. So konzentriert sich der Kameramann auf die Hueften der Taenzerin, vorzugsweise culo in Grossaufnahme den die Tante auch artig vor der Linse hin und her schwingt. Ab und zu kommen dann die Haende des Typen, der natuerlich fein katholisch komplett bekleidet ist, ins Bild gesaust und landen irgendwo klatschend auf der Huefte oder auf dem Hintern. Das geht ne knappe Minute so, nicht laenger, denn es warten wartet ja noch mehr Fleisch hinter der Buehne. Der Moderator roehrt weiterhin wie ein Hirsch ins Mikrofon und kommt wenn die Musik verschwindet wie ein Tier auf sein Opfer zugesaust, das immer noch brav in die Kamera laechelt. Er kniet sich hin, Softpornoklaenge werden eingespielt, jedes Mal die gleichen, und schneidet im Zeitlupentempo mit einer Nagelschehre den letzten duennen Stoffetzen vor dem Slip der Taenzerin weg. Wenn er das dann endlich geschafft hat, wedelt er triumphierend den Stoffsteifen durch die Luft und starrt wild mit seinem glasigen Blick in die Kamera, die Tante wedelt ihren Arsch vor der Linse hin und her. Anschliessend evaluiert Ton, Bild in Grossaufnahme, das Publikum und der Moderator gleichzeitig die Qualitaet des erlegten Tieres, das Model hat seltsamer Weise immer noch nicht aufgehoert zu grinsen. Dann gibt es einen kleinen Catwalk ueber die Buehne der dann auch die letzten Zweifel an der Fruchtbarkeit des Objektes verstimmen lassen sollen. Sie verschwindet von der Buehne und die naechste springt ins Bild. Wenn es ein ganz besonderer Stoffetzen ist, wird eine Waescheleine von oben herabgelassen und der Skalp mit einer wunderschoenen Plastikwaescheklammer neben einer bunten Reihe frueherer Trophaen unter Trompetenklaengen befestigt und wieder unter die Hallendecke gezogen. Wenn es mal keinen Cumbia-Dance, keine Softpornomusik und keine Trompeten gibt, dann scheint sich 9-Life die musikalische Untermalung von der Show abgeschaut zu haben, oder anders herum, ist aber auch egal, klingt gleich. Wenn sie das dann gefuehlte 20 Mal gemacht haben, kommen zwei Typen auf die Buehne, machen einen auf Dumm und Duemmer und bieten ihren gewollten musikalischen Ekel-Trash zwischen den Haesschen auf der Buehne dar, diese grinsen und klatschen natuerlich immer noch, sportliche Hoechstleistung. Manchmal, wenn die Kamera etwas zu schnell und unerwartet schwenkt, sieht der aufmerksame Zuschauer, dass sie auch mal das Barbiepuppengesicht ablegen und hilfe- oder sinnsuchend durch die Gegend blicken. Dieser Ritus flimmert fast jeden Abend ueber die Mattscheibe. Das ganze scheint so tief in die oeffentliche Aufmerksamkeit der Leute eingedrungen zu sein, dass der Moderator und aufgespritzte Alt-Models sich trauen politischen Ambitionen zu hegen, eine ganze Menge Stimmen haben sie bekommen, wenn auch gluecklicherweise nicht genug. Rafael meinte, dass die Argentinier diesen bizarren Hang zu Showpolitikern und politischer Kultur von den Italienern uebernommen haben. Das lass ich mal so im Raum stehen.

Am Montag Abend geht es mit Lene, Linn und ihrem Freund los nach Mendoza.img_0022 Rund 10h Bus und eine Stunde Zeitverschiebung spaeter stehen wir am 19.12. im Fahrstuhl zum Appartement im 7ten Stock in der Calle Lavalle im Stadtzentrum. Der Ausblick ist leicht “russisch” (Lene) doch die ueber die Stadt wachenden Anden entschaedigen fuer die mit Alufolie beklebten Daechern im Vordergrund. Die Sonnenuntergaenge ueber den Bergen in den naechsten Tagen sind wunderbar, Mendoza dagegen eher durchschnittlich, eine Stadt mit ein paar mehr Baeumen als Cordoba. Weihnachten ist nur durch die tausenden Menschen in der Innenstadt, die Heilig Abend wie vom Erdboden verschluckt werden und Lene und mich mit einer zirpenden Grille und ein paar blutruenstigen Hunden und ihrem eigenen Besitzer alleine lassen, sichtbar. Unser erstes Asado wird etwas zu trocken, liegt vieleicht auch am fehlenden Grill, wer weiss. Weihnachtsanrufe, Stadtspaziergaenge, in Mendoza bleibt die Zeit stehen. Erst als wir nach Potrerillos fahren und Lene und ich zum ersten Mal in ein gelbes Gummiboot steigen und den rio Mendoza zwischen haushohen zusammengepressten Sandschichten und unter einem einsetzenden Gewitter hinunterrauschen wache ich wieder auf.

Mit einem Rucksack voll Essen renne ich am Freitag Morgen zum Busbahnhof um nach Puente del Inca, einem kleinen Dorf mitten auf dem Andenpass auf 2720m, zu fahren. Neben mich setzt sich sofort ein Thueringer, ueberhaupt ist der ganze lokale Bus img_0051voller Touristen, da der Ort der Ausgangspunkt fuer Blicke zum, Trekings hin und Klettertouren auf den Aconcagua ist, dem mit 6962m hoechsten Berg ausserhalb des Himalayas. Zudem stellt sich heraus, dass auch zahlreiche Tagestouristen die bunte natuerliche Bruecke ueber den rio Las Cuevas fotographieren und dann die restlichen 3h, bis der Bus wieder 4-5h zurueck nach Mendoza faehrt, durch den lokalen artesanía mercado stoebern. Entscheide mich das auf spaeter zu verschieben und renne die Gebirgsstrasse ein paar Meter den Berg Richtung Aconcagua hoch um ein Platz zum Zelten zu finden. Treffe Sophie wieder, die ich ueber meinen Sitznachbarn im Bus schon kurz kennengelernt hatte und wir kaempfen uns gemeinsam durch die sandige Abkuerzung zum Eingang des Nationalparks. Meine Regenhaube fuer den Rucksack ist zu klein und haelt dem einsetzenden starken Wind und ein paar kuehlen kruemeligen Schneeflocken nicht stand. Nicht nur deshalb, sondern auch weil ich jeden Kilometer bergauf in dem tiefen staubigen Sand eine Pause machen muss, geistern meine Gedanken in diesem Augenblick durch meinen Rucksack und sortieren aus, schmeissen weg, auf 2800m ist er einfach zu schwer. Abends gibt es denn Salat mit Balsamicoessig unter dem sternenreichsten Himmel, den ich je gesehen habe. img_0100Richtung Mendoza blitzt und explodiert das Tal, es ist nicht zu erkennen warum. Die Nacht wird kalt und der naechste Tag wolkenlos. Ich streife den Tag durch die staubige Hitze, entlang der alten Bahnschiene, ueber die alte Eisenbahnbruecke, hinein in den Nationalpark den Aconcagua, wieder ins Dorf, hoch runter, finde einen alten verrosteten Bus mitten auf einer Wiese und hole mir wieder einen Sonnenbrand. Ich erkundige mich an dem Tag noch nach Bussen ueber die nahe gelegende Grenze nach Chile, die Preise sind gepfeffert, teurer als vom 200km entfernten Mendoza am Fusse der Anden, $95, da hat wer in der Oekonomiestunde nicht geschlafen. So ist klar, dass ich mich am naechsten Morgen an die Gebirgsstrasse stellen werde. Wache frueh auf, befreie die Ameisen wieder von dem Stoffhaus mitten in ihren unzahligen Strassen und mache mich auf den Weg. Meine Laune ist bestens, die Black Angels und Computerclub begleiten mich abwechselnd auf meinem Weg zur Strasse. Mit der Musik wechselt auch die Wahrnehmung der 4000m hohen schneelosen Giganten um mich, mal schwer und kraftvoll, respekteinfloessend oder herrschend, mal leicht, in ihrer Kraft fast abhebend und schwebend. Die Groesse laesst mich ein wenig schwindelig fuehlen, der Unterschied der Entfernungen, die surrealen Perspektiven, die sich beim Gehen bewegende Landschaft und die fixen Steingiganten im Hintergrund bringt meine normale Wahrnehmung durcheinander. img_0121Stunden vergehen, keiner nimmt mich mit, immerhin reagieren die Leute positiv, es sind aber alle Autos voll, wohl nur Familienausfluege so kurz vor Jahreswechsel. Grinse weiterin in die Sonne und Stackwaddy’s “Roadrunner” laesst mich auf Karl Mays Sam Hawkins warten und leichtfuessig vom einem auf den anderen Fuss huepfen. Die Sonne faellt wieder auf mich herab und ich entscheide mich schweren Herzens doch zum Bus den Berg wieder runter nach Puente del Inca zu stiefeln da ich Matías geschrieben hatte spaetenstens am 29.12. in Santiago zu sein. Habe auch gerade wenig Lust einen weiteren Tag in dieser Sonnennaehe zu verbringen, Schatten sind wahnsinnig kurz wenn das Licht senkrecht von oben kommt. Die Lastwagen kommen im Zeitlupentempo mir entgegen gekrochen und nach 3km stehe ich wenig spaeter im Kiosko Aconcagua und erfahre, dass es heute keine freien Plaetze mehr nach Santiago gibt, verdammt! Trotz blauem Himmel verdunkelt sich mein Gemueht, bin genervt und will raus aus dieser Einoede, nur noch weg. Zurueck nach Mendoza? – Keine wirkliche Option. Hier noch eine Nacht im Zelt? – Keine Lust den Berg wieder hochzukriechen und das Ding nochmal aufzustellen, zumal ich auch kein Essen mehr habe und der kleine Laden touristenkompatible Tankstellenpreise hat. In dem alten Bus ala “Into the Wild” uebernachten? – Hm, der steht ein bisschen schief und ein paar dunkle Wolken ueber den Bergen in Richtung Chile sehen mich schon Nachts von Regentropfen wachgekuesst werden. Oder vieleicht in dem kleinen verlassenen UN-Gebaeude unten am Fluss? – Auch nicht wirklich, es ist klein und staubig. Darum setze ich mich erstmal in den Schatten und schaue einem anderen Trupp zu wie sie verzweifelt versuchen ein Auto zu bekommen. Frage ein paar Leute, die sich die bunte Bruecke anschaun, ob sie mich nach Chile mitnehmen koennen, ohne Erfolg. Hin und her, bin unruhig und versuche mich fuer irgendeine der Optionen zu begeistern. Frage kurzer Hand den Trampertrupp und sitze wenig spaeter im Bus zum naechsten Dorf, Mario und die beiden Maedels aus Mendoza hatten den grummligen Fahrer bequatscht uns umsonst mitzunehmen. Las Cuevas, 3200m, zwei Kilometer vor dem Grenztunnel, dort ist erstmal Schluss. Verlassene Haeuser und kantige Berge bestimmen die Szenerie, kaum Autos, schlecht fuer uns, wir brauchen aber eines um durch den Tunnel zu kommen. Versuchen eines direkt vor dem Tunnel zu bekommen, kein Erfolg. Irgendwann wird es denn Grenzbeamten zu bunt, sie werden nervoes als mir Mario erklaert, ich muesse an aller erster Stelle die Autofahrer fragen, weil sie vor mir weniger Angst haetten, die Verhaeltnisse sind hier umgekehrt. Ein ernster Blick, “¡Pasaportes!”, der Soldat quetscht sich in ein Kontrollhaeuschen und durchstoebert unsere Paesse, zuerst findet er meinen Einreisestempel nicht, ganz schlecht. Da ich aber doch einen habe sitze ich wenig spaeter mit den anderen in einem Gepaeckwagen und unser Fahrer Sebastián macht uns auf dden Grenzstein im Fels aufmerksam -  Chile!!! Auf der anderen Seit sind die Berge noch schroffer, stampfen wieder los, diesmal den Berg abwaerts. img_0125Ein Typ in einem Pickup nimmt uns ein paar Meter mit, dann stehen wir in der Grenzschlange, angekuendigte 7h Wartezeit. Kein Ahnung wieviele es wirklich sind, denn wir entscheiden uns zu Fuss weiter zu gehen. Wenig spaeter haben wir es geschafft die Beamten an der Grenze aus ihrem buerokratischen Trott zu bringen. Fussgaenger? – So etwas gibt es hier nicht, Zettelstaffellauf, tausende Stempel, hin und her, ich kapier nach ner Zeit nix mehr sondern stolper mit meinem Pass in der Hand nur noch hinter Mario her der versucht irgendwie durch diesen buereaukratischen Wust zu kommen. Das Durcheinander ersparrt uns gluecklicher Weise die Gepaeckkontrolle, denn die anderen haben Rucksaecke voller Essen dabei um den relativ teueren Lebensmittelpreisen auf ihrer Silvesterreise nach Valparaíso aus dem Weg zu gehen. So sehen wir nur den streng-vaeterlichen Blick einer Grenzbeamtin als sie einen Ampfel aus einem Ruecksack einer Frau zieht und ihn drohend der armen Dame ins Gesicht haelt. Die anderen bemuehen sich ununterbrochen um eine Weiterfahrgelegenheit fuer mich da unsere Wege sich 70km nach der Grenze trenne wuerden. Schlussendlich sitze ich neben Barbera, einer Heilpraktikerin, in einem roten Golf und fahre eine der gefaehrlichsten Serpentinen Sued Amerikas wieder ins Tal runter, hole mir noch ein paar Reisetipps, eine Adresse in einem ecopueblo im Sueden, und sitze dank meiner genialen Fahrerin wenig spaeter, frisch ausgestattet mit Chilenischen Pesos im Bus von Los Andes nach Santiago, mit den Argentinischen waere ich hier nicht weit gekommen, die Laender moegen sich nicht allzu sehr.

Kakteen, leicht deutsche Verhaeltnisse Strassenverhaeltnisse, unzaehlige Autohaeuser, Weinstoecke und unertraegliche Hitze begruessen mich in Chile. Matías hat mir gluecklicherweise seine Nummer geschickt, so schliesse ich wenig spaeter erstmals in Santiago de Chile meine Augen, kurz vor Jahreswechsel, Bardo Pond “Be a Fish”, starre an die Decke, schliesse wieder die Augen und bin komplett ueberwaeltigt ob des Gluecks und der Gefuehle die mich die letzten 3 Tage begleitet haben. Kaltes, warmes, saures Kribbeln kriecht meinen Ruecken hinauf, durch den Nacken, direkt an der Schaedeldecke entlang zieht es sich in meinem Gesicht zusammen, eine Traene rinnt ueber meine Wangen, verfaengt sich hinter dem linken Ohrlaeppchen und ich schlafe in einer Wolke der Glueckseeligkeit ein.

 

 
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